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| | | | | 25. Nach Hamburg. 4-6 Oktober 2009. Speicher und Container, Ebbe und Sturmflut | 09.11.2009 |
| | Die Geschäftsreise der fünf Eigentümer von Brunner Strub + Partner AG führte dieses Jahr nach Hamburg. Nach einem kurzen Flug in aller Herrgottsfrühe erwarteten uns drei Tage in der „entspannten Boomcity“ – wie sie von der Presse auch genannt wird. Die Stadt scheint gerade neu gebaut zu werden; auch von Schweizer Architekten. Beeindruckt haben uns die Teherani-Bauten am Ufer der Elbe. Sie stehen als Gegensatz zu den mehrstöckigen Geschäfts- und Wohnhäusern mit den frisch angewandten, aber traditionellen Klinkersteinen. Fast schon überwältigend waren die mehrstöckigen Speicher-Häuser, wo die Waren eingelagert werden konnten, bevor sie von Hamburg in die Welt verschifft wurden. Heute wird noch ein kleiner Teil der Waren dort gelagert. Die Speicher werden umgenutzt. Container haben sie ersetzt, vor allem aber die kurze Umlade-Zeit, die dank der modernen Hafen-Infrastruktur Millionen von Containern jährlich abfertigt.
Die drei Tage vergingen im Nu. Der Wind und die zahlreichen Eindrücke verschoben den Alltag unserer kleinen Gruppe etwas in den Hintergrund. Die Tage widmeten wir der Stadt, dem Hafen, den Museen und den Spaziergängen; die Abende dem Kulinarischen und dem Musical „Tarzan“.
Die Hamburger sind bekannt für ihre Eleganz und schon bei der Ankunft bemerkten wir, dass sie auch ganz schön humorvoll sind. Am sonntäglichen Fischmarkt wurde – ausser vom Aal-Dieter – nicht viel Fisch verkauft, dafür gab es am Nachmittag eine echte Sturmflutwarnung und die Altonaer Schleusen drohten zu schliessen. Da beschlossen wir, unsere heisse Schokolade auszutrinken und so rasch wie möglich in die Schweiz zurückzufliegen. Mit Sturmfluten wollen wir nämlich nichts zu tun haben, wir haben ja schon Lawinen und so Sachen.
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